Durch Zufall bin ich auf eine neue Anwendung und Plattform von Adobe gestoßen: Adobe Slate. Man kann in Windeseile eine Geschichte mit Bildern zusammenstellen und über das Netz teilen.

Dazu lädt man eine kostenlose App auf sein iPad (!) und startet mit der Gestaltung. Es gibt mehrere Themes, also Stilvorlagen, die dem Produkt jeweils eine andere Anmutung geben. Insgesamt biete Slate nur wenig Gestaltungsmöglichkeiten, was mir beim Ausprobieren sehr entgegen kam, weil man sich nicht gleich in zu vielen Optionen verzettelt. Man kann einzelne Bilder, Bildergitter, Text oder Links einfügen, basta

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Slate kann auf die Bilder auf dem iPad, der Creative Cloud, Lightroom Mobile oder der Dropbox zugreifen. Die letzten beiden benutze ich sowieso und hatte deshalb gleich Zugriff auf meine Bilder. Der Text lässt sich nur in geringem Umfang formatieren:  Standard, Überschrift 1, Überschrift 2, Zitat, Aufzählung, Liste.

imageDas Produkt liegt auf den Adobe Servern und ist entweder „privat“ oder „öffentlich“. Man bekommt eine URL, die man dann an andere weiter geben kann. URLs von privaten Projekten sind natürlich auch über das Netz zu erreichen, wenn bekannt. Der Unterschied ist, dass Adobe private Projekte nicht „featured“. Ein komplett eigenes Design ist nicht möglich, Adobe Slate ist immer in der Fußzeile.

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Mein Fazit

Slate ist interessant für Menschen, die gerne ab und zu mal etwas im Netz präsentieren möchten aber keine eigene Webseite/Blog haben. Ich habe es genutzt, um Bilder zu teilen, die ich nicht in meinem Portfolio oder Blog haben möchte.

Vorteile

Einfach, schnell, kostenlos, schlank, optisch ansprechend

Nachteile

Nicht wirklich privat, Adobe URL, kein komplett eigenes CI, iPad und Adobe Account erforderlich

Macht euch selbst ein Bild, hier sind zwei Beispielprojekte, die ich erstellt habe:

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