14 km, 600 m hoch, 830 m runter

Unser Gastgeber im BB haben uns dringen geraten auf den Croagh Patrick zu gehen, anstatt dem Western Way zu folgen. Das habe wir auch gemacht, weil der Croagh Patrick immerhin der heilige Berg der Iren ist.

Heute schreibe ich übrigens mal nicht über da Wetter! Oder doch? Es war, naja irisch halt. Irisch gut, würde ich sogar sagen.

Der Aufstieg war anstrengend und steinig. Außerdem sehr steil. Schnaufend oben angelangt, habe wir erst einmal gar nichts von der versprochenen Aussicht gehabt, weil wir in den Wolken hingen. Die Wolken habe sich aber verzogen und Blicke auf die wunderschöne Küste freigegeben: Türkisfarbenes Wasser, kleine Inselchen und grüne Wiesen.

Auf dem Weg nach unten sind uns dann irische Pilger entgegengekommen. Woran man die erkennt? Sie laufen barfuß! Das ist bei dem Untergrund wirklich eine Leistung und der Platz im Himmel scheint dadurch gesichert. Gerastet haben wir an einem lieblichen Bächlein, nach dem Mahl noch etwas in der Sonne gedöst, bevor wir ganz runter sind.

Unten angelangt waren wir doch KO und auch irgendwie lauffaul. Das bereitstehende Taxi hat Babs aber verschmäht und so hatten wir noch gut 10 km auf Asphalt vor uns. Unterwegs hat Babs dann auch die Lust verlassen und sie hat versucht ein Auto anzuhalten. Leider erfolglos. Naja, bis in das nächste Dörfchen habe wir uns noch geschleppt und dort, nach dem obligatorischen Guinness, ein Taxi bestellt. So gingen dann die 6 Tage in Wanderschuhen zu Ende 😉

Westport war der erste richtige Kontakt mit Zivilisation und wir sind abends zum Essen raus. Blöderweise war Freitag und alle guten Restaurants voll oder reserviert. Also wieder Pub Food. Hinterher aber eine tolle Live Session im legendären „Matt Malloy“.

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