Nach der Besichtigung von Bodie sind wir ein Stück weiter auf einem Campingplatz an einem See untergekommen. Die Nacht war wieder sehr kalt und der Morgen ebenso.

Aber wieder war keine Wolke am Himmel zu sehen (wie schon die ganzen letzten Tage) und so wurde es bald ein warmer Tag und wir konnten bei der Weiterfahrt sehen, was wir abends im Dunkel nicht mehr konnten:

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Im nächsten Dörfchen haben wir im General Store eingekauft und sind dann zum Mono Lake.

Danach weiter zum Death Valley. Wir hatten es so arrangiert, dass wir am Nachmittag dort sind, wenn es nicht mehr so heiß ist. Es hatte auch tatsächlich nur noch angenehme 40 Grad im Schatten. Die Fahrt ins Tal hat uns schon durch Landschaften geführt, die für uns wie der typische “Wilde Westen” aussahen:

Der Autovermieter gestattet grundsätzlich die Fahrt ins Tal des Todes, schreibt aber gleichzeitig, dass wenn etwas passiert, der Abschleppdienst dort wahnsinnig teuer ist und dass wir für alle Reparaturen selbst aufkommen müssen. Also sind wir “schonend” gefahren und hatten immer ein Auge auf dem Kühlwasserthermometer (welches sich keinen Millimeter bewegt hat).
Die Landschaft ist toll, seht selbst:

Der Campingplatz war interessant, wir waren nämlich fast alleine dort. Unter einem grandiosen Sternenhimmel haben wir dann auf dem iPad einen Film angeschaut, mit Chips, Bier und Nüssle, fast wie im Autokino. Die Nacht war vermutlich die heißeste in meinem Leben. Das Thermometer ist nicht unter 38 grad gesunken.

Am nächsten Morgen sind wir früh los und haben einen Stop am Zabriskie Point eingelegt, weil Manne uns das befohlen hatte. “Da müsst ihr hin, das ist ganz berühmt und auf dem Cover einer Pink Floyd Platte…”. Schee war’s!