Die Nacht, der Morgen

Oooh wie gut haben wir geschlafen: 9 Stunden am Stück… Um 6 Uhr raus und der Sonne beim Aufgehen und der Natur beim Erwachen zugeschaut. Der Nescafé haut mich nicht vom Hocker, Babs findet ihn OK. Vor dem Häuschen gefrühstückt und genossen, wieder draußen zu sein.
Da Babs unbedingt Marmelade zum Frühstück möchte, ist sie erst noch mal ‘ne halbe Stunde zum Lädchen gelaufen, bevor wir los sind.

Die Tour

Am 2. Tag ging es von Malbusca nach Lapa, 12 km Strecke und ca. 500 m hoch und runter. Wieder überwiegend an der Küste entlang, durch eine Gegend mit roter Erde, auf einen Hügel mit einem alten Walfängerausschau und hinab zu einem (trockenen) Wasserfall. Der war echt beeindruckend, sieht man hier doch wieder, dass die Azoren vulkanischen Ursprungs sind. Die giftgrüne Pfütze am Fuß des Wasserfalls war scheinbar nicht giftig, weil jede Menge Frösche drin waren.

Unser Mittagessen (sehr leckerer Salat mit Obst und Filetstreifen) wurde von der Enkelin serviert, deren Großvater das Malbusca Haus gehört hat. Sie war total aus dem Häuschen und wollte gar nicht mehr aufgehören zu reden. Bis wir sie dann in die Küche gescheucht haben (Hunger!).
Der Badestopp heute war an einem Meerwasserschwimmbad. Wieder sehr willkommen, weil es auch heute wieder ziemlich heiß war. Die Abkühlung wirkte aber nur kurz, weil es vom Meer aus sehr steil wieder den Berg hoch ging. Babs hat es wie die Asiaten gemacht und sich unter Ihren Schirm versteckt. Die Kühe fanden das interessant. Im Allgäu hebt kaum eine Kuh den Kopf, wenn ein Wanderer vorbeikommt. Hier waren wir immer wieder die Attraktion.

Unsere Unterkunft liegt wunderschön umgeben von Hecken wieder völlig alleine in der Natur. Nur die Kühe standen direkt auf der Weide daneben und glotzten. Klasse: Kaltes Bier!


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